An alle Unterstützer der Rathausfreunde!

Wir möchten allen, die sich für uns eingesetzt haben, ganz herzlich danken. Dieser Dank gilt insbesondere denen, die mit „JA“ abgestimmt haben. Es war für uns trotz Enttäuschung ein gutes Ergebnis. Wie sich die Sache entwickeln wird, wissen wir nicht. Wir werden weiterhin alles genau beobachten. Das haben wir vor der Abstimmung versprochen und werden das auch halten.

Wir sind jetzt: „Rathausfreunde e.V.“

Wegen Corona konnten wir noch nicht so richtig agieren, aber unser erster Leserbrief ist in der AZ vom Samstag den 27.06.2020 abgedruckt worden.

Das beste Beispiel ist der neue Bau- und Wertstoffhof.

Er wurde zunächst mit 9 Millionen Euro veranschlagt und ist bis jetzt auf 27 Millionen Euro angewachsen. Der Bürgermeister behauptet auch noch:  „Alles sei im Kostenrahmen“.

Was wird dann der Neubau des Bürgercampus kosten. Wenn es hier genau wie beim Bauhof eintrifft, wird er auf 180 Millionen Euro anwachsen und Ahlen ist pleite. Dieses wollen wir verhindern.

Für die klimatisch sinnvolle Sanierung des Rathauses sind maximal 10 Millionen Euro erforderlich. Eine neue Fassade und ein intaktes Dach reichen. Das haben uns wirkliche Fachleute und nicht die von der Verwaltung eingesetzten Schönrechner vorgerechnet.

Alles Andere sind Umbauten und Renovierungsarbeiten die nach und nach ergänzend gemacht werden können, wenn das Geld reicht. Die technische Einrichtung des Rathauses ist nicht zu beanstanden und wird ja auch laufend vom Haustechniker und den Hausmeistern gewartet und erweitert.

Wir brauchen keinen „Berger-Campus“ und keinen Bürgermeister der das Geld der Steuerzahler verschwendet. Wir brauchen auch kein Stadthaus. Eine Stadt muss ein Rathaus haben. Beispiele dafür, dass das Geld zum Fenster herausgeworfen wird haben wir genug in unserer Stadt. Ein Beispiel ist die Begegnungszone Weststraße, eine Dauerbaustelle. Ständig muss die Pflasterung nachgearbeitet werden. Ach ja, ist wohl Tradition. Die Rathausfassade wurde ja auch nicht nach den ersten Schäden bemängelt und der Architekt nicht hinzugezogen. Der hat es erst Jahre später erfahren.

Der Bürgermeister vergisst anscheinend in seinem Campuswahn, dass wir durch Corona eine Wirtschaftskriese haben. Er ist beständig in den Zeitungen abgebildet, aber Corona scheint an ihm vorbeizuziehen. Vorschriften anmahnen ist ja in Ordnung. Wie aber den Bürgern über ihre Not helfen, davon hört man nichts.

1. Vorsitzender der Rathausfreunde e.V.

Hans-Dieter Hanses
Lortzingweg 7
59227 Ahlen
Telefon: 02382-7608150
Mobil: 0176-23503229
info@rathausfreunde-ahlen.de

Unsere Bankverbindung:
Volksbank Ahlen
Bürgerinitiative Rathaus
DE93 4126 2501 6106 4139 00
Für Spenden wären wir sehr dankbar.

Bitte anklicken!Der besondere Rathausfilm

Übrigens, oben auf unserem Startbild sieht man wie hervorragend der Architekt den Standort des Rathauses gewählt hat. Es liegt genau in der Sichtachse zu unserem Stadtzentrum.

Im besonderen Rathausfilm sind drei kurze Ausschnitte aus dem Abbruch der Oberfinanzdirektion eingesetzt. Diese Szenen  sollen uns zeigen, dass die Anwohner, wenn die Abrissbagger sich in Position setzen, um unser Rathaus aus dem Stadtbild zu entfernen, einem ohrenbetäubenden Lärm und ständiger Staubentwicklung ausgesetzt sind.

Davon sind ebenso ganz massiv das Städtische Gymnasium und das Kunstmuseum Ahlen betroffen.  Der feine Staub fliegt weit und dringt durch kleinste Ritzen. Für das Gymnasium ist alleine die Lärmbelastung nicht tragbar. In unserer Videogalerie finden Sie ein kleines Interview einer Zeitzeugin, Lehrerin an der damaligen Overbergschule, heute Stadtbücherei, wie es zu Bauzeiten des jetzigen Rathauses war. Auch haben wir Zeitzeugen des Gymnasiums getroffen, die uns von den damaligen katastrophalen Verhältnissen berichteten. Und das soll nun über Jahre wieder einmal unnötigerweise ablaufen? Die Sanierung ist mit wesentlich weniger Lärm und in kürzerer Zeit abzuschließen.

Die 150 Pfeiler auf denen das Gebäude steht und die vielen Säulen unseres Rathauses sind aus hochfestem Stahlbeton und von ausgewiesen bester  Qualität. Sie können nur Zentimeter um Zentimeter abgetragen werden und dann müssen die Pfeiler noch aus dem Boden gezogen werden. Das dauert! Monate werden vergehen. Wer will das ertragen?

Von hoher Brisanz ist der Umstand der Staubentwicklung auf das Kunstmuseum. Wenn nach dem Abriss das gesamte Gebäude und die darin befindlichen Kunstwerke vom Staub gesäubert werden müssen, und vielleicht auch ein neuer Innenanstrich notwendig ist, dann sollte die Museumsleitung sich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung von der Stadt geben lassen. Da  spielen schnell Millionen eine Rolle.

Schwere LKWs werden durch die Stadt rollen. Sie werden unseren Innenstadtverkehr erheblich beeinträchtigen und die gerade neu gemachten Straßen zerstören.

Dann noch die Parkplatzsituation. Wo sollen die Menschen mit ihren Kraftfahrzeugen, die zum einkaufen in die Stadt wollen oder auch zu den Betrieben die gegenüber der Baustelle liegen, denn parken? Denkt man denn an die Behinderten, die in die Orthopädie oder die Zahnarztpraxis müssen? Denkt man an die Betriebe selbst, die mit schweren Umsatzeinbußen rechnen müssen? Wer zahlt das?

2000 Jahre steht nun schon der aus römischen Beton errichtete Kuppelbau des Pantheons in Rom. Der Beton unseres Rathauses ist von noch besserer Qualität und das will was heißen. Deshalb sagen sämtliche anerkannten Fachleute: „Die Sanierung könne ohne Probleme in Angriff genommen werden“. In der heutigen Zeit, wo Ressourcen knapp werden, ist es an der Zeit, die Sanierung an die erste Stelle zu setzen.